Immobilienmakler in Düsseldorf

Immobilienpreise, Angebotspreise, Verkaufspreise und Verkehrswert

Beim Verkauf der Immobilie bekommt man unterschiedliche Begrifflichkeiten zu hören: Verkehrswert, Angebotspreis, Verkaufspreis, Marktpreis,…
Doch wie unterscheiden sie sich?!

👉 Verkehrswert oder Marktpreis: Hier spricht man von dem durchschnittlichen Preis, der zu einem bestimmten Zeitpunkt in einer spezifischen Lage mit bestimmten Eigenschaften gezahlt wird. Es wird auf die Lage, den Zustand oder auch die Ausstattung der Immobilie geachtet.

👉 Angebotspreis: Diesen Preis geben Sie in Inseraten, im Exposé und bei den ersten Preisverhandlungen an. Er ist oftmals ein wenig höher als der Marktpreis um in Verhandlungen Spielraum zu haben. Wenn Sie den Verkehrswert mittels einer professionellen Bewertung festgelegt haben, sind Sie im Vorteil, da Sie den tatsächlichen Wert der Immobilie kennen.

👉Verkaufspreis: Dieser kann gleich, höher oder niedriger als der Angebotspreis sein. Der ausschlaggebende Faktor ist oftmals nicht der tatsächliche Wert der Immobilie, sondern die Vermarktungsstrategie, die Verhandlungsfähigkeiten und die Erfahrung. Mit der Unterstützung eines erfahrenen Maklers kann die Immobilie auch über dem Angebotspreis verkauft werden.

Melden Sie sich gerne, wenn Sie Unterstützung beim Verkauf Ihrer Immobilie brauchen! Der Immobilienmakler für Düsseldorf.

Eigentumswohnung Düsseldorf

Immobilienpreise verstehen: Angebotspreis, Verkaufspreis, Marktpreis und Verkehrswert – was ist was und warum macht es einen großen Unterschied?

Wenn Sie eine Immobilie verkaufen möchten, begegnen Ihnen plötzlich viele Begriffe, die auf den ersten Blick ähnlich klingen – aber in der Praxis ganz unterschiedliche Bedeutungen haben. „Verkehrswert“, „Marktpreis“, „Angebotspreis“, „Verkaufspreis“, „Kaufpreis“, manchmal auch „Wert“ oder „Preis“ – und jeder Gesprächspartner nutzt die Begriffe ein wenig anders: Nachbarn, Interessenten, Banken, Makler, Notare oder Gutachter.

Genau hier entstehen häufig Missverständnisse, die Eigentümer am Ende Zeit, Nerven und Geld kosten können. Denn der Preis, den Sie in ein Inserat schreiben, ist nicht automatisch der Preis, den Sie am Ende bekommen. Und der Wert, den ein Gutachter ermittelt, ist nicht automatisch identisch mit dem Marktpreis, den Käufer tatsächlich bereit sind zu zahlen. Gleichzeitig können Sie mit einer klugen Vermarktungsstrategie durchaus mehr erzielen, als Sie anfangs erwarten – oder Sie verlieren potenzielle Käufer, weil der Startpreis nicht zum Markt passt.

In diesem Blogbeitrag erhalten Sie eine ausführliche, verständliche und praxisnahe Einordnung:

  • Was ist der Verkehrswert – und warum ist er für Eigentümer so wichtig?

  • Was versteht man unter Marktpreis – und warum kann er schwanken?

  • Was bedeutet Angebotspreis – und wie setzen Sie ihn strategisch?

  • Was ist der Verkaufspreis – und welche Faktoren bestimmen ihn wirklich?

  • Welche typischen Fehler sollten Sie vermeiden?

  • Wie schaffen Sie es, die Immobilie sicher und möglichst zum bestmöglichen Preis zu verkaufen?

Sie werden danach nicht nur die Begriffe unterscheiden können, sondern auch verstehen, wie Sie sie gezielt für Ihre Verkaufsstrategie nutzen.


1) Wert ist nicht gleich Preis – warum diese Unterscheidung entscheidend ist

Bevor wir in die Definitionen einsteigen, lohnt sich ein kurzer Grundsatz:

Der Wert einer Immobilie ist eine fachliche Einschätzung, die unter bestimmten Annahmen ermittelt wird.
Der Preis einer Immobilie ist das Ergebnis einer Verhandlung zwischen Käufer und Verkäufer – und damit immer auch von Emotionen, Wettbewerb, Finanzierung und Timing geprägt.

Vielleicht kennen Sie das aus anderen Bereichen: Ein Auto hat laut Liste einen bestimmten Wert, aber verkauft wird es am Ende für einen Preis, der von Nachfrage, Zustand, Modell, Saison und Verhandlung abhängt. Bei Immobilien ist es ähnlich – nur deutlich komplexer und mit sehr viel mehr Einflussfaktoren.

Wenn Sie verkaufen, ist deshalb nicht die Frage „Was ist die Immobilie wert?“ allein entscheidend, sondern auch:

  • Wie stark ist die Nachfrage in Ihrer Lage aktuell?

  • Wie attraktiv ist Ihre Immobilie im Vergleich zum Wettbewerb?

  • Wie ist die Käuferstruktur (Eigennutzer, Kapitalanleger, Familien)?

  • Wie sind Zinsen und Finanzierungsbedingungen?

  • Wie professionell wird vermarktet und verhandelt?

Das Zusammenspiel entscheidet darüber, ob Ihr Angebot viele ernsthafte Interessenten erzeugt – oder ob Sie Wochen und Monate auf Anfragen warten, die am Ende nicht zum Abschluss führen.


2) Verkehrswert und Marktpreis: Was ist der Unterschied?

2.1 Verkehrswert: Der objektiv ermittelte Wert zu einem Stichtag

Der Verkehrswert (häufig auch „Marktwert“ genannt) ist – vereinfacht gesagt – der durchschnittlich erzielbare Werteiner Immobilie zu einem bestimmten Zeitpunkt unter normalen Marktbedingungen. Er wird anhand nachvollziehbarer Kriterien ermittelt.

Beim Verkehrswert wird typischerweise berücksichtigt:

  • Lage (Mikrolage, Makrolage, Infrastruktur, Umfeld, Lärm, Ausblick)

  • Grundstück (Größe, Zuschnitt, Ausnutzung, Bodenrichtwerte als Orientierung)

  • Gebäude (Baujahr, Wohnfläche, Grundriss, Zustand, Modernisierungen)

  • Ausstattung (Heizung, Fenster, Bäder, Bodenbeläge, energetischer Zustand)

  • Rechtliche Rahmenbedingungen (Baulasten, Wegerechte, Nießbrauch, Erbbaurecht)

  • Marktumfeld zum Stichtag (vergleichbare Verkäufe, Nachfrage, Angebot)

Der Verkehrswert ist besonders relevant, wenn es um rechtssichere Bewertungen geht – etwa bei Erbschaften, Scheidungen, Vermögensaufstellungen oder wenn Finanzierungen und Banken eine solide Grundlage brauchen.

Wichtig ist: Der Verkehrswert ist keine fixe Wahrheit für alle Zeiten. Er ist immer eine Bewertung zu einem konkreten Stichtag. Wenn sich Zinsen, Nachfrage oder Angebot verändern, kann sich auch der Verkehrswert verändern – manchmal sehr spürbar.

2.2 Marktpreis: Was Käufer tatsächlich zahlen – und warum er sich dynamisch entwickelt

Der Marktpreis ist der Preis, der real am Markt entsteht. Also der Betrag, den Käufer für vergleichbare Immobilien in Ihrer Lage und mit ähnlichen Eigenschaften tatsächlich bezahlen – nicht der Preis, den man sich wünscht oder den Nachbarn erzählen.

In der Praxis sind Verkehrswert und Marktpreis oft nah beieinander, aber nicht immer identisch. Der Marktpreis kann:

  • über dem Verkehrswert liegen (z. B. bei hoher Nachfrage, wenig Angebot, Bieterwettbewerb),

  • oder unter dem Verkehrswert liegen (z. B. bei hoher Konkurrenz, schlechter Vermarktung, ungünstigem Zeitpunkt oder wenn Käufer viel Risiko sehen).

Der Marktpreis ist stark von Stimmung und Rahmenbedingungen abhängig. Ein und dieselbe Immobilie kann in zwei unterschiedlichen Marktphasen sehr unterschiedliche Marktpreise erzielen.

Merksatz:
Der Verkehrswert ist die fachliche Orientierung. Der Marktpreis ist die Realität, die Käufer bezahlen.


3) Angebotspreis: Der Startpunkt Ihrer Vermarktung – mit großer Wirkung

3.1 Was ist der Angebotspreis?

Der Angebotspreis ist der Preis, den Sie in Inseraten, im Exposé und in den ersten Gesprächen nennen. Es ist sozusagen Ihr „Preisschild“ am Markt. Damit setzen Sie einen Impuls, an dem sich Interessenten orientieren – und Sie lösen damit bestimmte Reaktionen aus.

Viele Eigentümer unterschätzen, wie entscheidend dieser erste Preis ist. Denn er bestimmt:

  • welche Zielgruppe sich angesprochen fühlt,

  • wie viele Anfragen Sie bekommen,

  • wie die Qualität der Interessenten ist,

  • ob Sie Wettbewerb erzeugen,

  • ob Sie später verhandeln müssen (oder können),

  • und wie lange die Immobilie am Markt bleibt.

3.2 Warum liegt der Angebotspreis oft über dem Marktpreis?

In der Praxis wird der Angebotspreis häufig etwas höher gewählt, um in Preisverhandlungen Spielraum zu haben. Das ist grundsätzlich verständlich – birgt aber auch Risiken.

Denn es gibt einen schmalen Grat zwischen:

  • „cleverem Verhandlungsspielraum“
    und

  • „zu teuer angeboten, dadurch falsche Interessenten oder zu wenig Nachfrage“

Wenn der Angebotspreis deutlich über dem Markt liegt, passiert häufig Folgendes:

  • gute Käufer schauen gar nicht erst,

  • die Immobilie bleibt länger online,

  • es entsteht der Eindruck „da stimmt etwas nicht“,

  • spätere Preisreduzierungen wirken wie ein Warnsignal,

  • und Sie enden in schwierigen Verhandlungen – oft mit einem Ergebnis unter dem, was bei richtiger Strategie möglich gewesen wäre.

3.3 Vorteil: Wenn Sie den Verkehrswert kennen, verhandeln Sie besser

Wenn Sie Ihren Verkehrswert professionell ermitteln lassen, haben Sie einen großen Vorteil: Sie kennen die objektive Wertbasis. Das hilft Ihnen, nicht nur „aus dem Bauch“ zu argumentieren, sondern mit Fakten.

Ein klarer, nachvollziehbarer Wert hilft Ihnen:

  • souveräner aufzutreten,

  • unrealistische Preisdrückerei abzuwehren,

  • und die passende Angebotspreisstrategie zu wählen.


4) Verkaufspreis: Das Ergebnis – und warum er selten Zufall ist

4.1 Was ist der Verkaufspreis?

Der Verkaufspreis ist der Preis, der am Ende tatsächlich im Kaufvertrag steht – also der Betrag, den der Käufer beim Notar verbindlich akzeptiert.

Der Verkaufspreis kann:

  • gleich dem Angebotspreis sein,

  • darunter liegen,

  • oder sogar darüber liegen.

Viele Eigentümer sind überrascht, dass eine Immobilie über Angebotspreis verkauft werden kann. Das passiert nicht immer – aber es ist möglich, wenn Nachfrage, Präsentation, Preisstrategie und Verhandlungsführung zusammenspielen.

4.2 Welche Faktoren bestimmen den Verkaufspreis wirklich?

Der tatsächliche Verkaufspreis hängt nicht nur vom „Wert“ ab, sondern von einem ganzen Bündel an Faktoren:

  1. Marktlage: Nachfrage, Angebot, Zinsen, Kauflaune, wirtschaftliches Umfeld

  2. Objektqualität: Lage, Zustand, Grundriss, energetischer Standard, Besonderheiten

  3. Präsentation: Fotos, Exposé, Text, Zielgruppenansprache, Home Staging

  4. Vermarktungsstrategie: Preisstrategie, Kanäle, Besichtigungsmanagement

  5. Interessenten-Qualität: Bonität, Entschlossenheit, Zeitplan

  6. Verhandlung & Prozessführung: Argumentation, Timing, Konkurrenz, Bietersituationen

  7. Rechtliche Klarheit: Unterlagen, Transparenz, keine unangenehmen Überraschungen

  8. Emotionen: Sympathie, Vertrauen, „Das ist unser Zuhause“-Gefühl

Gerade Punkt 4 bis 6 werden häufig unterschätzt. Und genau hier kann die Unterstützung eines erfahrenen Maklers einen erheblichen Unterschied machen – nicht nur bei der Arbeit, sondern beim Ergebnis.


5) Warum werden Begriffe oft durcheinandergeworfen?

In Gesprächen hören Sie häufig Sätze wie:

  • „Der Marktwert ist doch der Angebotspreis, oder?“

  • „Der Verkehrswert ist der Preis, den ich aufrufen kann.“

  • „Ich will den Wert haben, den mein Nachbar bekommen hat.“

  • „Die Bank hat gesagt, es ist weniger wert – also muss ich runtergehen.“

Hier prallen unterschiedliche Perspektiven aufeinander:

  • Eigentümer denken oft in Wunschpreis und Vergleich mit Nachbarn.

  • Interessenten denken in Budget, Finanzierung und Verhandlungsspielraum.

  • Banken denken in Beleihungswert und Risiko.

  • Makler denken in Marktdynamik, Vermarktung und Abschlusswahrscheinlichkeit.

  • Gutachter denken in definierte Bewertungsverfahren.

Das ist normal. Problematisch wird es, wenn Sie Entscheidungen treffen, ohne zu wissen, welche Logik hinter dem jeweiligen Begriff steckt.


6) Praxisbeispiele: So unterscheiden sich Angebotspreis und Verkaufspreis typischerweise

Damit es greifbarer wird, hier typische Szenarien aus der Praxis:

Szenario A: Zu hoher Angebotspreis – am Ende unter Wert verkauft

Sie starten mit einem hohen Preis, weil „man kann ja runtergehen“.
Die Immobilie bleibt lange online, die guten Käufer sind weg, es bleiben Schnäppchenjäger.
Nach mehreren Reduzierungen verkaufen Sie am Ende unter dem Betrag, der ursprünglich möglich gewesen wäre.

Warum passiert das?
Weil der Markt am Anfang am stärksten reagiert. Wer in den ersten Wochen keinen guten Eindruck macht, verliert Momentum.

Szenario B: Marktgerechter Angebotspreis – Verkauf nahe Angebotspreis

Sie wählen einen Angebotspreis, der gut zum Markt passt.
Sie bekommen mehrere qualifizierte Anfragen, führen strukturierte Besichtigungen durch und verhandeln sauber.
Am Ende liegt der Verkaufspreis sehr nah am Angebotspreis – und der Prozess ist planbar.

Szenario C: Strategischer Angebotspreis – Verkauf über Angebotspreis möglich

Sie setzen den Angebotspreis so, dass er viele passende Interessenten anzieht.
Durch klare Unterlagen, professionelles Exposé, starke Nachfrage und gutes Besichtigungsmanagement entsteht Wettbewerb.
Mehrere Interessenten wollen die Immobilie, und der Verkaufspreis liegt am Ende über dem Startpreis.

Wichtig: Das funktioniert nicht mit Tricks, sondern mit einer sauberen Strategie und einem Markt, der das hergibt.


7) Der Verkehrswert als Kompass: Warum Sie eine professionelle Bewertung ernst nehmen sollten

Eine professionelle Bewertung gibt Ihnen Orientierung – gerade wenn:

  • Sie unsicher sind, welchen Angebotspreis Sie ansetzen sollen,

  • Sie eine Erbschaft oder Scheidungssituation haben,

  • es mehrere Eigentümer gibt,

  • oder Sie vermeiden möchten, monatelang zu testen und am Ende doch zu reduzieren.

Sie gewinnen damit:

  • Klarheit über den realistischen Wertkorridor,

  • bessere Argumente gegenüber Käufern,

  • eine solidere Grundlage für Strategie und Verhandlung.

Wichtig ist dabei, dass die Bewertung zum Ziel passt: Für eine Vermarktung benötigen Sie eine marktnahe Einwertung, die die aktuellen Bedingungen und den Wettbewerb berücksichtigt. Für juristische oder steuerliche Zwecke können andere Anforderungen gelten.


8) Typische Fehler bei der Preisfindung – und wie Sie sie vermeiden

Fehler 1: Orientierung an Wunschpreisen aus der Nachbarschaft

„Bei uns hat jemand für X verkauft, also muss das bei mir auch gehen.“
Das ist menschlich – aber riskant. Denn schon kleine Unterschiede (Energiezustand, Grundriss, Mikrolage, Modernisierung) können große Preisunterschiede erzeugen.

Fehler 2: Orientierung an Angebotspreisen statt an Verkaufspreisen

Viele schauen in Portalen: „Da wird so etwas für 520.000 € angeboten.“
Aber angeboten heißt nicht verkauft. Manche Immobilien stehen monatelang online – genau wegen des falschen Preises.

Fehler 3: Zu hoher Startpreis und spätes Reagieren

Je länger Ihre Immobilie am Markt ist, desto kritischer werden Interessenten. Das führt oft zu stärkeren Preisabschlägen als nötig.

Fehler 4: Preisfindung ohne Strategie

Preis ist nie nur eine Zahl. Es ist ein Instrument, das Nachfrage steuert. Ohne Strategie wird Vermarktung zum Zufall.


9) Preisstrategie in der Praxis: So finden Sie den richtigen Angebotspreis

Wenn Sie den passenden Angebotspreis finden möchten, sollten Sie drei Dinge verbinden:

  1. Fakten: Lage, Zustand, Ausstattung, Vergleichsobjekte, Marktumfeld

  2. Zielgruppe: Wer soll kaufen? Familien? Kapitalanleger? Eigennutzer?

  3. Prozess: Wie führen Sie Interessenten vom Erstkontakt bis zum Notar?

Eine gute Preisstrategie bedeutet:

  • Sie ziehen die richtigen Interessenten an,

  • vermeiden unnötige „Touristen“-Besichtigungen,

  • erhöhen die Wahrscheinlichkeit eines schnellen, sicheren Abschlusses,

  • und schaffen die Basis für ein starkes Ergebnis.


10) Warum ein erfahrener Makler den Verkaufspreis beeinflussen kann

Viele Eigentümer denken: „Ein Makler macht nur Fotos und Besichtigungen.“
In Wirklichkeit liegt der größte Hebel oft in diesen Punkten:

  • marktnaher Angebotspreis statt Wunschpreis

  • zielgruppengerechte Vermarktung statt Standardanzeige

  • Bonitätsprüfung und Auswahl seriöser Käufer

  • Prozesssteuerung (Unterlagen, Kommunikation, Timing)

  • Verhandlungsführung (sachlich, strukturiert, mit Strategie)

  • Wettbewerb erzeugen, wenn es marktseitig möglich ist

Damit ist nicht gesagt, dass jede Immobilie immer über Angebotspreis verkauft wird. Aber die Chance auf ein starkes Ergebnis steigt, wenn Sie professionell vorgehen – und Fehler vermeiden, die am Ende teuer werden.


11) Kurz-Übersicht: Die Begriffe auf den Punkt gebracht

Damit Sie die Begriffe jederzeit sauber trennen können, hier eine klare Zusammenfassung:

  • Verkehrswert / Marktwert: Fachlich ermittelter Wert zu einem Stichtag, orientiert an üblichen Marktbedingungen.

  • Marktpreis: Der Preis, der in der Realität am Markt gezahlt wird – dynamisch, abhängig von Nachfrage und Bedingungen.

  • Angebotspreis: Der Startpreis in Inseraten und Exposés – Teil Ihrer Vermarktungsstrategie.

  • Verkaufspreis: Der tatsächlich beurkundete Preis im Kaufvertrag – Ergebnis aus Markt, Strategie und Verhandlung.


Fazit: Der richtige Umgang mit „Preis“ entscheidet über Ihren Verkaufserfolg

Wenn Sie Ihre Immobilie verkaufen möchten, sollten Sie die unterschiedlichen Preisbegriffe nicht als Fachchinesisch abtun – sondern als Werkzeuge verstehen. Denn:

  • Der Verkehrswert gibt Ihnen Orientierung.

  • Der Angebotspreis steuert die Nachfrage.

  • Der Verkaufspreis ist das Ergebnis Ihrer Vermarktung und Verhandlung.

  • Der Marktpreis zeigt Ihnen, was aktuell wirklich möglich ist.

Wenn Sie diese Unterschiede kennen, treffen Sie bessere Entscheidungen: Sie starten professioneller, vermeiden teure Preisfehler und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, Ihre Immobilie sicher, zügig und zum optimalen Ergebnis zu verkaufen.


Wenn Sie Unterstützung wünschen

Wenn Sie beim Verkauf Ihrer Immobilie Unterstützung benötigen – von der professionellen Wertermittlung über die Preisstrategie bis zur Verhandlung und sicheren Abwicklung – melden Sie sich gerne. So erhalten Sie Klarheit darüber, welcher Angebotspreis realistisch ist, welche Strategie in Ihrer Lage am besten funktioniert und wie Sie den optimalen Käufer finden.

Ihr Immobilienmakler für Düsseldorf und Umgebung.

Wikipedia weiss dazu:

Der Marktwert von Immobilien ist eine spezifische Unterart des Marktwertes, der einem Wirtschaftsobjekt auf einem Markt durch den Marktpreis von den Marktteilnehmern beigemessen wird. Wirtschaftsobjekt sind Wohn- oder Gewerbeimmobilien, Markt ist allgemein der Immobilienmarkt, speziell der Wohnungsmarkt und Marktteilnehmer sind die Anbieter und Nachfrager nach Immobilien.

Die Novellierung des Baugesetzbuches (BauGB) im Juli 2004 stellte insbesondere in der Legaldefinition klar, dass der Begriff Marktwert als Synonym für Verkehrswert (§ 194 BauGB) steht. Gleichfalls synonym ist der haushaltsrechtliche Begriff des „vollen Wertes“ (§ 63 Abs. 3 BHO). Der Marktwert bzw. Verkehrswert wird im Rahmen der Wertermittlung bestimmt.

Für Grundstücks-, Gebäude- und Immobilienbewertungen werden folgende Definitionen verwendet:

Baurecht: „Der Verkehrswert (Marktwert) wird durch den Preis bestimmt, der in dem Zeitpunkt, auf den sich die Ermittlung bezieht, im gewöhnlichen Geschäftsverkehr nach den rechtlichen Gegebenheiten und tatsächlichen Eigenschaften, der sonstigen Beschaffenheit und Lage des Grundstücks oder des sonstigen Gegenstands der Wertermittlung ohne Rücksicht auf ungewöhnliche oder persönliche Verhältnisse zu erzielen wäre“ (§ 194 BauGB).

Bankrecht: Marktwert ist „der geschätzte Betrag, für welchen ein Beleihungsobjekt am Bewertungsstichtag zwischen einem verkaufsbereiten Verkäufer und einem kaufbereiten Erwerber, nach angemessenem Vermarktungszeitraum, in einer Transaktion im gewöhnlichen Geschäftsverkehr verkauft werden könnte, wobei jede Partei mit Sachkenntnis, Umsicht und ohne Zwang handelt“ (§ 16 PfandBG).

Steuerrecht: Der Marktwert kann nach der Verordnung über die Ermittlung der Verkehrswerte von Grundstücken (Wertermittlungsverordnung – WertV) und den ergänzenden Hinweisen der Richtlinie für die Ermittlung der Verkehrswerte (Marktwerte) von Grundstücken (Wertermittlungsrichtlinien – WertR 2006) ermittelt werden.

Unter „gewöhnlichem Geschäftsverkehr“ versteht man einen Handel auf einem freien Markt, wobei weder Käufer noch Verkäufer unter Zeitdruck (wie beim Notverkauf) oder sonstigen Zwängen (wie bei der Zwangsversteigerung) stehen und ausschließlich objektive Maßstäbe zur Geltung kommen (kein Liebhaberwert). Im deutschsprachigen Raum hat sich im Bereich der Immobilien anstelle der gesetzlichen Definition „Marktwert“ der ebenfalls zulässige Begriff „Verkehrswert“ im Sprachgebrauch durchgesetzt. Bei den Sachverständigen und in den Gutachterausschüssen wird daher ausnahmslos vom Verkehrswert gesprochen, entsprechend werden Gutachten zur Immobilienbewertung als „Verkehrswertgutachten“ bezeichnet.

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Michael RULAND
Immobilienmakler und Inhaber Gastrodus

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